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Wechseljahre



Mit den Wechseljahren beginnt für Frauen eine neue Lebensphase: Die Fruchtbarkeit geht zu Ende und die Produktion der weiblichen Geschlechtshormone in den Eierstöcken nimmt allmählich ab.

Die in diesem Zusammenhang auftretenden Hormonschwankungen machen sich in verschiedener Form bemerkbar – zum Beispiel:
  • werden die Haut und das Bindegewebe schlaffer, nehmen Falten zu, werden die Haare dünner,
  • nimmt die Knochendichte ab.
Interessanterweise leiden asiatische Frauen sehr viel seltener unter Wechseljahresbeschwerden als Frauen in Europa. Dies wird vor allem auf die sojareiche Ernährung in asiatischen Ländern zurückgeführt. Soja und Sojaprodukte wie Tofu, Miso oder Sojamilch enthalten sogenannte Phytoöstrogene, also pflanzliche Hormone mit schwacher östrogenartiger, aber auch antiöstrogener Wirkung. Diese wirken sich offenbar günstig auf Wechseljahresbeschwerden aus.

Für die Zeit der Wechseljahre spielen folgende Vitalstoffe eine Rolle:

Phytoöstrogene:
Die bekanntesten Phytoöstrogene sind Isoflavone, Lignane und Coumestane. Isoflavone wirken antioxidativ und haben einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System. Auch positive Effekte auf leichte Wechseljahresbeschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen werden vermutet. Relativ gut gesichert ist, dass Isoflavone vor der Entwicklung einer Osteoporose schützen.

Antioxidantien:
Vitamin A, C, E sowie Carotinoide wirken antioxidativ und schützen so vor vorzeitiger Alterung und chronischen Erkrankungen.

Kalzium und Vitamin D3:
Diese beiden Vitalstoffe schützen vor Osteoporose.

Omega-3-Fettsäuren:
Sie schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und stärken das Immunsystem.
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