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Das Spurenelement Selen – Bestandteil vieler Proteine

Es stärkt außerdem die Immunabwehr, ist an der Jodierung der Schilddrüsenhormone beteiligt und neutralisiert schädliche Schwermetalle.

Selen ist reichlich enthalten in Fleisch, Fisch, Eier und Paranüssen.

Selenmangel äußert sich unspezifisch

Wegen der zahlreichen Funktionen von Selen äußert sich ein Mangel meist recht unspezifisch – unter anderem in Müdigkeit, Muskelschwäche oder Infektanfälligkeit.

Die tägliche Zufuhrempfehlung von Selen beträgt 30 bis 70 Mikrogramm für Erwachsene (D-A-CH-Referenzwert).

Selen in Anti-Aging-Präparaten ist umstritten

Selen wird  gern in Anti-Aging-Präparaten verwendet. Diese Zufuhr von Selen ist jedoch nicht unumstritten. So gelten Selen und Selenverbindungen als giftig – besonders direkter Kontakt schädigt Haut und Schleimhäute. Eine Vergiftung mit Selen führt zu Leber- und Herzschäden. Auch Haarausfall kann auftreten. Die Wirkung auf den Blutzuckerhaushalt und eine diabetesfördernde Wirkung ist noch nicht endgültig geklärt. Auch zeigten Studien keinen positiven Effekt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Von der erhöhten Zufuhr von Selen bei Hashimoto-Thyreoiditis wird ebenfalls  abgeraten, da die positiven Effekte bisher nicht eindeutig geklärt sind.