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Vitamin E (Tocopherol) – Bestandteil der Zellmembranen - Tocopherole und Tocotrienole

Im Überblick




Vitamin E reguliert auch die Blutgerinnung und Gerinnselbildung, aktiviert das Immunsystem und hemmt entzündliche Prozesse.

Vitamin E in pflanzlichen Ölen

Vitamin E findet sich vor allem in pflanzlichen Ölen wie Weizenkeim-, Mais- und Sonnenblumenöl, aber auch in Nüssen, Eigelb und Seefisch. Das verbrauchte Vitamin E wird durch Vitamin C regeneriert.

Folgen eines Vitamin-E-Mangels

Folgen eines Vitamin-E-Mangels sind neurologische Störungen, Infektanfälligkeit, Fruchtbarkeitsstörungen und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen. Erwachsenen wird eine tägliche Zufuhr von 11 bis 15 Milligramm-Äquivalente empfohlen (D-A-CH-Referenzwert).

Prophylaktischer Nutzen nicht eindeutig belegt

Vitamin E kann zum Beispiel zur Prophylaxe und Behandlung von Herz-Kreislauf- oder rheumatischen Erkrankungen, bei Diabetes mellitus und Krebserkrankungen eingesetzt werden.

Allerdings ist der prophylaktische Nutzen von Vitamin E nicht eindeutig belegt. So wurde in einigen Studien nachgewiesen, dass sehr hohe Dosen von Vitamin E keinen nützlichen, sondern eher gegenteiligen Effekt haben. Ein Grund dafür besteht womöglich darin, dass häufig nur eine Substanz aus der Gruppe der E-Vitamine – das Alpha-Tocopherol – untersucht wurde. In naturbelassenen Produkten gibt es jedoch acht verschiedene E-Vitamine. Wenn nun aber das Alpha-Tocopherol allein in hohen Dosen eingenommen wird, kann es die anderen E-Vitamine sogar in ihrer Wirkung behindern. Daher sollte stets darauf geachtet werden, dass man natürliches Vitamin E, das alle acht Stoffe enthält, verwendet und nicht nur synthetisch hergestelltes Alpha-Tocopherol.