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descriptionGrafik: Hüftknochen
Bei Osteoprose werden die Knochen instabil. Bereits die kleinste Belastung kann zu Knochenbrüchen und sogar zur Bewegungsunfähigkeit führen.
descriptionBein wird eingegipst
Oft wird Osteoporose erst dann entdeckt, wenn sie bereits fortgeschritten ist und dadurch ein Knochen bricht. Denn anfangs verläuft sie schmerzlos.
descriptionTabletten
Knochen werden wieder stark, wenn sie einerseits durch Bewegung dazu angeregt werden, andererseits Medikamente sie dabei gezielt unterstützen.
descriptionVerschiedene Käsesorten
Dass kalziumreiche Speisen die Knochen stärken ist bekannt. Doch auch die Vitamine B, C, D, K und der Mineralstoff Magnesium unterstützen ihre Stabilität.
descriptionHanteln
Vor allem Training mit Hanteln, Schwimmen, Wandern und Tanzen sind günstige Sportarten bei Osteoporose, Tennis und Handball dagegen nicht.
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Schmerzfrei bis zum ersten Knochenbruch

Oft sind es nur undefinierbare Rückenschmerzen, die bei Osteoporose auftreten. Nur eine Knochendichtemessung und/oder Röntgen können zeigen, ob die Knochen bereits krankhaft instabil sind.

Im Überblick



Erste Symptome sind oft Rückenschmerzen

Die Osteoporose macht lange Zeit keine Beschwerden. Deshalb ist es wichtig, dass Menschen, die Risikofaktoren für Osteoporose aufweisen, auf frühe Symptome achten.

Erste Warnzeichen können dumpfe Rückenschmerzen sein. Das liegt daran, dass der Verlust der Knochendichte an den Wirbelkörpern besonders ausgeprägt ist. Diese unspezifischen Symptome werden häufig verkannt. Manchmal wird die Osteoporose erst erkannt, wenn ein Knochenbruch, der starke Schmerzen verursachen kann, aufgetreten ist.

Bei folgenden Symptomen sollte abgeklärt werden, ob eine Osteoporose zugrunde liegt:
  • bei akuten und chronischen Rückenschmerzen und Nackenverspannungen
  • bei Bewegungseinschränkungen
  • wenn ein Knochenbruch bei einer ganz normalen Alltagsbelastung aufgetreten ist

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Wie der Arzt die Diagnose Osteoporose stellt

Wenn der Arzt bei einem Patienten eine Osteoporose vermutet, wird er zuerst die persönlichen Risikofaktoren zusammentragen. Zudem fragt er den Patienten, welche Knochen schmerzen. Zur körperlichen Untersuchung gehört auch, den Verlust an Körpergröße mehr als vier Zentimeter) sowie Fehlhaltungen zu erfassen. Der Arzt muss ebenfalls abklären, ob der Patient unter einer anderen Erkrankung leidet (eventuell auch mit einer Blutuntersuchung), die mit einer Veränderung der Knochendichte einhergeht.
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Röntgen und Knochendichtemessung

Röntgenbilder von der Wirbelsäule und schmerzenden Knochen geben Auskunft über eventuelle Veränderungen der Knochenstruktur durch die Osteoporose und über aktuelle oder abgeheilte Knochenbrüche.

Bei der Knochendichtemessung wird die Dichte des Knochens gemessen und mit Vergleichswerten in Beziehung gesetzt. So weiß der Arzt, ob die Knochendichte altersgemäß ist oder um welchen Grad sie vermindert ist. Es werden zwei Werte berechnet: Der T-Wert gibt die Abweichung des gemessenen Wertes von dem Mittelwert junger, gesunder Kontrollpersonen an. Der Z-Wert gibt die Abweichung des gemessenen Wertes von alters- und geschlechtsbezogenen Mittelwerten an. Mittels wiederholter Knochendichtemessungen kann der individuelle Verlauf der Osteoporose und die Wirksamkeit einer Therapie beurteilt werden.
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Ultraschall und Blutuntersuchungen

Relativ neu ist die Untersuchung der Knochen mit Ultraschall und Blutuntersuchungen auf spezielle Knochenauf- und -abbauprodukte. Diese beiden Methoden werden in der Routine noch nicht eingesetzt und sind Spezialabteilungen vorbehalten.


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Grafik: Wirbelsäule
© Shutterstock
Chronische Rückenschmerzen und Nackenverspannungen sind häufig die ersten Symptome einer Osteoporose.
Röntgenbild der Wirbelsäule
© iStockphoto
Das Röntgenbild der Wirbelsäule gibt Aufschluss darüber, ob Veränderungen der Knochenstruktur aufgrund einer bestehenden Osteoporose vorliegen.