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Essstörungen – Adipositas
Begriffe wie „Fettsucht“, „Fettleibigkeit“, „Übergewicht“, und „Adipositas“ werden in Deutschland synonym gebraucht und beschreiben Menschen, die „schwerer“ sind als andere und meistens über vermehrtes Körperfett verfügen. Streng genommen beginnt jedoch Übergewicht mit einem BMI ab 25 und die Adipositas mit einem BMI ab 30. Neben ernsthaften medizinischen Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus gehen Übergewicht und Adipositas häufig mit gravierenden seelischen Problemen einher, da in der Gesellschaft Übergewicht und Adipositas abgelehnt und als Makel angesehen werden. Soziale Diskriminierung und Depressionen können dabei schnell in die soziale Isolation führen. Ursachen: Zuviel oder falsches Essen Die Adipositas ist streng genommen keine psychische, sondern eine körperliche Erkrankung. Dabei können ganz unterschiedliche Formen von falschem Essverhalten vorliegen – etwa eine einseitige Ernährung, eine übermäßige Nahrungsaufnahme oder Essanfälle. So ist die Essstörung Binge Eating Disorder bei Menschen mit Adipositas nicht selten: Bei Personen mit einem BMI bis 30 leiden zwei bis vier Prozent an dieser Essstörung – bei adipösen Menschen zwischen fünf und zehn Prozent. Da Adipositas und Übergewicht jedoch nicht zwangsläufig mit gestörtem Essverhalten einhergehen, zählen sie nicht zu den klassischen Essstörungen.Erst wenn die Betroffenen Nahrungsmittel als Suchtmittel gebrauchen – also nicht aus Hunger essen, sondern um sich mit der Nahrung zu trösten oder zu beruhigen – wird aus der Adipositas eine Essstörung, die psychogene Adipositas. Dann stellen einfache Abnehmkuren keine Therapie dar, die Betroffenen brauchen therapeutische Hilfe. Adipositas operativ behandeln Die aktuelle Leitlinie zum Thema Adipositas und metabolische Erkrankungen empfiehlt eine sofortige Operation – beispielsweise eine Magenverkleinerung – wenn ein Patient extrem übergewichtig ist – das entspricht einem BMI von mindestens 40 – und zudem an Diabetes Typ 2 leidet. Konservative Versuche Adipositas zu bekämpfen – also eine Lebensumstellung mit Diät und Sport – müssen zuvor nicht erfolgt sein. Denn Untersuchungen haben gezeigt, dass bei diesen schweren Verläufen mit konservativen Methoden die Krankheit und die damit einhergehenden Stoffwechselstörungen meist nicht erfolgreich in den Griff zu bekommen sind. Auch in anderen Fällen von Adipositas empfiehlt die Leitlinie einen chirurgischen Eingriff: Bei einem BMI größer oder gleich 35, wenn der Betroffene unter mehreren Begleiterkrankungen leidet und alle anderen Therapieversuche ausgeschöpft sind und diese seinen Gesundheitszustand nicht verbessern konnten. Bei einem BMI größer oder gleich 40 – auch ohne Begleiterkrankungen – wenn alle anderen möglichen Therapieversuche ausgeschöpft sind. Bei einem BMI ab 50 – auch ohne vorherige konservative Therapieversuche – wenn die Begleiterkrankungen entsprechend stark ausgeprägt sind, sodass diese keinen Aufschub einer Operation erlauben.
Ursachen und Risikofaktoren für Diabetes Typ 2
Neben einer genetischen Veranlagung tragen Risikofaktoren wie Übergewicht, falsche Ernährung und Bewegungsmangel zum Ausbruch von Diabetes mellitus Typ 2 bei. Außerdem spielt ein höheres
Rheuma – Ernährung
Mit einer gesunden Ernährung kann man Übergewicht abbauen und so Rheuma vorbeugen. Zudem hat die Ernährung auch einen direkten Einfluss auf die Muskeln und Gelenke und damit auf die Entstehung von
Ursachen von Muskelverspannungen im Rücken
Ursachen für Muskelverspannungen im Rücken können Fehlhaltungen und falsche Bewegungsabläufe, Heben und Tragen von zu schweren Lasten, psychische Belastungen, Übergewicht, Bewegungsmangel oder zu
Ernährungstipps bei Fettstoffwechselstörung
Die Ernährung und das Essverhalten umzustellen, erscheint manchem Patienten mit Fettstoffwechselstörungen oder Übergewicht als unlösbare Aufgabe. Doch das muss es nicht sein. Kleine Tricks helfen bereits, sich gesünder zu ernähren: Essen Sie langsam und kauen Sie jeden Bissen gründlich. Nach dem Essen stellt sich das Sättigungsgefühl erst nach etwa 30 Minuten ein. Viele Menschen spüren zu spät, wann sie satt sind und essen deshalb mehr als notwendig. Wer sich mit dem Essen Zeit lässt, empfindet früher ein Sättigungsgefühl. Bevorzugen Sie vollwertige und ballaststoffreiche Lebensmittel: Sie erfordern längeres gründlicheres Kauen. So essen Sie automatisch weniger. Das ist nicht nur gut für Ihre Cholesterinwerte und Ihr Körpergewicht. Das ausgiebige Kauen tut auch Ihren Zähnen gut. Braten in der Pfanne erfordert relativ viel Fett. Eine gute Alternative ist Grillen, Garen im Ofen, Dünsten oder Schmoren. Eine beschichtete Pfanne ist ebenfalls eine Möglichkeit, den Fettverbrauch zu reduzieren. Braten Sie am besten mit pflanzlichen Ölen wie Sonnenblumen- oder Rapsöl. Vorsicht vor Panade: Sie saugt viel Fett auf und beinhaltet viele Kohlenhydrate. Bei vielen Lebensmitteln – wie bei der Panade, aber auch bei Fertiggerichten, Fastfood, Keksen, Nüssen und Kuchen – ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen, dass sie viel Fett und viele Kohlenhydrate enthalten. Ernährungswissenschaftler sprechen deshalb auch von versteckten Fetten. Die asiatische Küche ist durch die Vielfalt und Verwendung frischer Zutaten eine gesunde und schmackhafte Art der Ernährung. Kochen im Wok funktioniert am besten mit wenig hochwertigem Pflanzenöl, frischem Gemüse und kurzen Garzeiten. Ziehen Sie gelegentlich Graubrot dem Weißbrot vor. Noch besser: Vollkornbrot. Oder probieren Sie doch mal ein Brot ohne Weizenmehl – zum Beispiel Dinkel- oder Haferbrot. Reis, Nudeln (am besten in der Vollkornversion) oder Kartoffeln sind gute Kohlenhydratlieferanten und eine Alternative zu Weißbrot. Sie enthalten Ballaststoffe. Kartoffeln sind zusätzlich reich an Vitamin C. Zur Orientierung: Eine kleine Portion Reis oder Nudeln entspricht zwei Scheiben Brot, eine kleine Portion Kartoffeln einer Scheibe Brot. Eine große Portion Reis oder Nudeln entspricht vier bis fünf Scheiben Brot. Mögen Sie lieber weißen Reis oder Nudeln, können Sie die Ballaststoffe in Form von Gemüse oder Obst ergänzen. Ersetzen Sie Nahrungsmittel mit vielen gesättigten Fettsäuren – etwa Butter, Käse oder Speck – durch Nahrungsmittel mit einem hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Greifen Sie zum Beispiel zu Pflanzenölen oder Margarine anstatt zur „guten Butter“ oder Speck. Entscheiden sie sich häufiger gegen Zucker – zum Beispiel in Form von Saft, Limonade, Fruchtjoghurts, Süßigkeiten, Eis und Kuchen.
Alles Wissenswerte zu gesunder Ernährung
Gesunde Ernährung schützt vor Übergewicht und vielen Krankheiten. Die richtige Ernährung liefert dem Körper genügend Vitamine, Nähr- und Vitalstoffe.
Das metabolische Syndrom: häufig bei Diabetes
Die Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und gestörtem Glukose-Stoffwechsel wird als metabolisches Syndrom bezeichnet. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen
MODY (engl. für Maturity Onset Diabetes of the Young)
Erbliche Sonderform des Typ-2-Diabetes, der bei nicht übergewichtigen Kindern oder Jugendlichen auftritt.
Ursachen von Arthrose
Ob sich eine Arthrose entwickelt, ist von vielen Faktoren abhängig. Welche Ursachen und Risikofaktoren ihre Entstehung begünstigen.   Grundsätzlich kann jeder Mensch früher oder später eine Arthrose entwickeln. Das Risiko, im Laufe des Lebens daran zu erkranken, ist von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zwar sind noch nicht alle Ursachen der Erkrankung bekannt, einige Faktoren erhöhen allerdings die Wahrscheinlichkeit der krankhaften Gelenkabnutzung.Der wichtigste Risikofaktor ist das Alter. Ab dem fünfzigsten Lebensjahr steigt die Zahl der Arthroseerkrankungen dramatisch. Auch das Geschlecht spielt eine Rolle: Frauen nach den Wechseljahren tragen ein weitaus höheres Risiko als Männer, eines Tages an einer Arthrose im Knie oder in den Fingern zu erkranken. Man vermutet, dass die hormonelle Umstellung in der Menopause dafür verantwortlich ist. Weitere Faktoren, die die Wahrscheinlichkeit von „Arthropathien“ – also Erkrankungen, die die Gelenke betreffen – erhöhen, sind: Gelenkdeformierungen Arthrose an den Knie- und Hüftgelenken ist sehr viel häufiger als an den Armgelenken, da die Beine einer größeren Belastung ausgesetzt sind. Eine moderate alltägliche Belastung bei einer natürlichen Stellung der Beine und ungestörter Gelenkbewegung führt jedoch keineswegs zum krankhaften Verschleiß der Gelenke. Vielmehr sind Deformierungen der Gelenke für den übermäßigen Knorpelverlust verantwortlich. Sie führen zu einer ungleichmäßigen Belastung und Abnutzung der Gelenke. So sind O- oder X-Beine häufig Ursache für eine Arthrose der unteren Extremitäten. Neben anderen Fehlstellungen begünstigen auch angeborene Hüftluxationen, Skoliose, Rundrücken, Hohlkreuz, Flachrücken sowie Platt-, Klump- oder Knicksenkfüße eine Arthrose. Verletzungen als Ursache von Arthrose Knochen-, Bänder- oder Sehnenverletzungen können zu einer bleibenden Schädigung, Fehlstellung, Instabilität oder Unterversorgung des Gelenks und somit zu Arthrose führen. Neben daraus resultierenden Schon- und Fehlhaltungen der Gelenke kann auch die Verletzung selbst Einfluss auf die Ausbildung einer Arthrose haben. Kommt es nach Gelenkverletzungen oder gelenknahen Verletzungen zu Einblutungen (Bluterguss), strömen häufig auch verschiedene biochemische Stoffe in das Gelenk – zum Teil in großen Mengen. Von einigen dieser Stoffe wird vermutet, dass sie in hoher Konzentration den Knorpel verändern und somit den Gelenkverschleiß begünstigen (biochemisch bedingte Arthrose). Stoffwechselstörungen Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus oder Gicht, beeinträchtigen durch ihre vielfältigen Einflüsse auf den Körper unter anderem auch die Versorgung und die Funktion der Gelenke. So werden die Gelenke nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt oder es kommt zur Ablagerung von Stoffen und Kristallen, die den Knorpel direkt angreifen. Entzündungen können Arthrose verursachen Gelenkentzündungen wie die rheumatoide Arthritis, schädigen die Gelenke und begünstigen die Entstehung einer Arthrose. Auch die Psoriasis (Schuppenflechte) kann die Gelenke befallen. Bei schweren Formen führen die Gelenkentzündungen nicht selten zu Deformierungen der Finger und Zehen. Bakterielle Erkrankungen können zum Teil auch auf die Gelenke übergreifen und somit die Ursache einer Arthrose sein. Zu nennen sind hier die Borreliose (meist infolge eines Zeckenstichs), Scharlach oder die bakterielle Arthritis. Durchblutungsstörungen Erreicht zu wenig sauerstoff- und nährstoffreiches Blut die Gelenke, werden diese nicht mehr ausreichend versorgt, es kommt zur Schädigung der von den Durchblutungsstörungen betroffenen Regionen und natürlich auch der Gelenke, die sich hier befinden. Am häufigsten sind die Beine betroffen (Venenleiden, Krampfadern). Medikamente als Risikofaktor einer Arthrose Medikamente, insbesondere Kortisonpräparate, können dem Gelenkknorpel schaden und somit zur Entstehung einer Arthrose beitragen. Betroffen sind nach längerer Kortisoneinnahme besonders häufig die Hüft- oder Oberarmgelenke. Übergewicht belastet die Gelenke Übergewicht gilt als ein Hauptrisikofaktor für Arthroseerkrankungen. Der Grund: Jedes Kilo mehr auf der Waage bedeutet eine zusätzliche Belastung für die Gelenke. Umgekehrt kann eine Gewichtsreduzierung den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Einseitige Belastung/Überbelastung Bestimmte Berufsgruppen sind mit einem gesteigerten Arthrose-Risiko verbunden, beispielsweise Fliesenleger. Viele Berufstätige sitzen während eines Großteils ihrer Arbeitszeit. Wenn sie in der Freizeit keinen Ausgleich schaffen, führt dieser Bewegungsmangel dazu, dass der Stoffwechsel im Gelenk abnimmt. Als Beispiel sei hier die Kniescheibe angeführt: Im Sitzen ist das Knie die meiste Zeit gebeugt und die Kniescheibe wird eng an das Kniegelenk gepresst. Dieser permanente Druck führt zu einer Mangelversorgung der Gelenkflächen. Bewegungsmangel schadet den Gelenken Der hyaline Knorpel ist nicht von Blutgefäßen durchzogen, der Nährstofftransport wird nur durch Bewegung gewährleistet. Fehlt es an Bewegung, dann ist der Gelenkknorpel mit Nährstoffen unterversorgt. Bewegungsmangel legt daher den Grundstein für die Entstehung einer Arthrose. Genetische Veranlagung für Arthrose Es konnte noch nicht sicher nachgewiesen werden, dass die Disposition, an Arthrose zu erkranken, erblich ist. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass es genetische Zusammenhänge gibt, wobei teilweise eine oder auch mehrere Generationen übersprungen werden können.
Therapie einer vaskulären Demenz
Die Therapie einer vaskulären Demenz besteht darin, weitere Gefäßschäden zum Beispiel durch Rauchen oder Übergewicht zu vermeiden.