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Arthrose – Behandlung/Therapie
Grundlage der Therapie ist eine umfassende Diagnose. Arthrose ist unheilbar. Die Therapieziele sind die Bekämpfung der Beschwerden und das Aufhalten einer Verschlechterung. Bewegung, gesunde
Essstörungen: Binge-Eating – mögliche Folgen
Unmittelbare körperliche Folgen der Essattacken bei BED sind Völlegefühl, Bauchschmerzen und Atembeschwerden. Oft führt die Essstörung zu ungesunden Diäten, die Hungergefühle auslösen und zu erneuten Essattacken führen können. Ein Teufelskreis entsteht. Körperliche Folgen bei BED Längerfristig sind die schwerwiegendsten Folgen die Folgen der Essstörung die Folgen des Übergewichts, wie zum Beispiel Diabetes mellitus Typ II, Herz-Kreislauf-Erkrankungen (beispielsweise Bluthochdruck), Schlaganfall oder Herzinfarkt, Arthrose und Wirbelsäulenschäden. Psychische Folgen der Binge Eating Disorder der Binge Eating Disorder Die Essstörung Binge Eating Disorder kann auch seelische Folgen haben. Sie reichen von sozialem Rückzug bis zu Depressionen und Selbstabwertung. Die meisten Betroffenen schämen sich und versuchen, ihre Störung vor anderen Menschen zu verstecken. Zusätzlich können Alkoholmissbrauch, Angstzustände, Selbsthass, zwanghaftes Putzen und Waschen die Krankheit begleiten. Finanzielle Probleme durch Essattacken Wie bei der Bulimie müssen auch Menschen mit Binge Eating Disorder den hohen Nahrungsmittelkonsum finanzieren. Je häufiger die Essanfälle auftreten, desto höher werden die Ausgaben, die dann zu finanziellen Engpässen führen können.
Darmkrebs – Ernährung
Die eigentliche Ursache für die Entstehung von Tumoren liegt an der Veränderung im Erbgut von Körperzellen, für die innere und äußere Faktoren verantwortlich sein können. Zu den äußeren Faktoren zählen Tabakrauch, bestimmte Chemikalien, radioaktive Strahlung, UV- Strahlung der Sonne oder auch Virusinfektionen. Bei einer gestörten Immunabwehr werden die entarteten Zellen nicht rechtzeitig erkannt oder ausgeschaltet. Auch das Alter des Menschen spielt dabei eine Rolle. Mit zunehmendem Alter nimmt die Fähigkeit ab, bestimmte aufgetretene Fehler im Erbgut der Körperzellen zu reparieren. Deshalb treten Krebserkrankungen häufiger in höherem Alter auf. Falsche Ernährung als Ursache für Darmkrebs Vermutlich stehen mindestens ein Drittel aller Darmkrebserkrankungen mit falscher Ernährung in Zusammenhang. Außerdem spielen genetische Faktoren und entzündliche Darmerkrankungen, wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa eine wichtige Rolle bei der Darmkrebsentstehung. Es sind eine Reihe von Ess- und Lebensgewohnheiten, die das Risiko, an Darmkrebs (kolorektales Karzinom) zu erkranken, deutlich erhöhen: zu wenig Ballasstoffe, zu viel Fleisch: Unsere Nahrung enthält oft nur einen geringen Anteil an Ballaststoffen (Zellulose), an Obst und Gemüse, bei gleichzeitig hohem Anteil an rotem Fleisch (Schweine-, Rind-, Wild- und Lammfleisch) und tierischen Fetten. Man geht davon aus, dass ein Nahrungsanteil von mehr als 80 Gramm tierischen Fetten am Tag das Darmkrebsrisiko um bis zu 90 Prozent erhöht. Vor allem Abbauprodukte der Gallensäuren und des Cholesterins scheinen krebsauslösend auf die Darmzellen zu wirken. Ballaststoffe hingegen verkürzen die Passagezeit des Stuhls und schränken durch die Bindung von Fremdstoffen den Kontakt der Darmschleimhaut mit krebserzeugenden Stoffen ein. häufiger Genuss von stark gesalzenen, gepökelten und geräucherten Speisen hoher Alkoholkonsum starkes Übergewicht Bewegungsmangel
Blasenschwäche – Betroffene
Ob Frau oder Mann, Kind oder Senior. Die Ursachen einer Blasenschwäche können je nach Geschlecht oder Alter variieren. Frauen sind häufiger von Harninkontinenz betroffen als Männer. So kann Inkontinenz eine Folge von Schwangerschaft und Geburt sein. Auch nach der hormonellen Umstellung in den Wechseljahren haben Frauen mitunter Schwierigkeiten, den Urin richtig zurückzuhalten. Bei Männern ist eine Inkontinenz häufig mit Veränderungen an der Prostata verbunden. Obwohl die Inkontinenz in den meisten Fällen im Alter auftritt, können auch Kinder betroffen sein. Ein Überblick über die Betroffenen einer Harninkontinenz: Blasenschwäche bei Frauen Frauen sind häufiger von Inkontinenz betroffen als Männer. Hormonumstellungen während einer Schwangerschaft aber auch in den Wechseljahren können einen Einfluss auf die Harnblasenmuskulatur haben. Nach einer Geburt ist die Beckenbodenmuskulatur geschwächt, was nicht selten zu einer Inkontinenz führt. Auch die Dranginkontinenz tritt bei Frauen häufig auf. Blasenschwäche bei Männern Bei betroffenen Männern ist sehr häufig die Prostata als Ursache der Inkontinenz auszumachen. Denn die Harnröhre führt direkt durch die Vorsteherdrüse. Veränderungen der Prostata führen deshalb oft zu einer Harninkontinenz. Blasenschwäche bei Senioren Ältere Menschen haben oft mehrere Grunderkrankungen, die zu einer Blasenschwäche führen können. Vor allem bei Hirnleistungsstörungen wie beispielsweise einer Demenz ist mit einer Inkontinenz zu rechnen. Aber auch andere Krankheiten haben Auswirkungen auf die Kontinenz. Blasenschwäche bei Übergewichtigen und körperlich Inaktiven Die Beckenbodenmuskulatur spielt eine wichtige Rolle für die Kontinenz. Sie muss deshalb trainiert werden. Bei übergewichtigen Personen besteht ein erhöhter Druck im Bauchraum. Übergewicht und Inaktivität können so zu Inkontinenz führen. Einnässen bei Kindern Einnässen ist bei Kindern völlig normal – bis zu einem gewissen Alter. Hört es jedoch nach dem fünften Lebensjahr nicht auf, sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Gründe für die Inkontinenz, die bei Kindern häufig nachts auftritt, können eine geringe Harnblasenkapazität oder eine Störung des Hormonhaushalts sein. Sind Kinder auch tagsüber inkontinent, können Erkrankungen des Nervensystems, angeborene Fehlbildungen oder chronische Harnwegsinfekte die Ursache für die Blasenschwäche sein.
KHK, Angina pectoris – Ursachen/Risikofaktoren
Arteriosklerose, oft Arterienverkalkung genannt, ist die Ursache für die Koronare Herzkrankheit (KHK) und Angina pectoris (Stenokardie, Brustenge). Bei Menschen mit Arteriosklerose lagern sich Fett und Kalk, sogenannte arteriosklerotische Plaque, an den Gefäßwänden ab und verengen diese. Geschieht dies in den Herzkranzgefäßen, spricht man von der Koronaren Herzkrankheit. Durch die Gefäßverengung werden die Herzmuskelzellen bei Belastung nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Die typischen Beschwerden bei Angina pectoris entstehen. Je ungesunder der Lebensstil, desto höher das Risiko Einige Risikofaktoren für Arteriosklerose und somit auch für die Koronare Herzkrankheit sind nicht beeinflussbar. Dazu gehören das Alter sowie die erbliche Veranlagung. Andere Faktoren wie Rauchen, Übergewicht und Bluthochdruck erhöhen ebenfalls das Risiko für die Koronare Herzkrankheit, können und sollten aber vermieden werden. Im Allgemeinen lässt sich sagen: Je ungesunder das Leben, desto höher ist das Risiko, die Koronare Herzkrankheit zu bekommen.Ein weiterer Faktor, der eine große Rolle bei Koronarer Herzkrankheit und Angina pectoris spielt, ist Stress. Bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet. Dieses wiederum regt die Ausschüttung von gefäßschädigenden Molekülen an. Wichtig ist dabei nicht wie viel Stress eine Person objektiv hat, sondern wie sie den Stress empfindet.
Essstörungen – Orthorexie
Weitere Formen von Essstörungen oder Probleme aufgrund des Essverhaltens sind die Orthorexie, bei der Betroffene nur gesunde Lebensmittel essen, Adipositas und Übergewicht sowie das Pica-Syndrom
Fettleber – Behandlung
Bei der Therapie der Fettleber ist es am wichtigsten, die Ursachen zu beseitigen. Denn eine spezifische medikamentöse Therapie existiert nicht. Das bedeutet: Die Betroffenen sollten auf Alkohol verzichten, bei Diabetes mellitus sollte ihr Blutzucker gut eingestellt sein, eine Fettstoffwechselstörung sollte entsprechend behandelt werden. Für Übergewichtige ist es wichtig, abzunehmen. Dabei helfen eine fettreduzierte Diät und viel Bewegung.Werden diese Maßnahmen eingehalten, bilden sich die Veränderungen meist vollständig wieder zurück. Bei Alkoholverzicht ist schon nach kurzer Zeit ein Rückgang der Fettleber zu beobachten. Bei Übergewichtigen verringert sich die Leberverfettung parallel zur Gewichtsabnahme. Eine vollständige Rückbildung der Fettleber ist jedoch nur möglich, solange noch keine entzündlichen Veränderungen in der Leber stattgefunden haben. Therapie der Fettleber mit Wu-Wei-Zi? In den vergangenen Jahren gaben Tierversuche und klinische Beobachtungen Hinweise darauf, dass Wu-Wei-Zi aus der Familie der Schisandrafrüchte – auch Chinesisches Spaltkörbchen, Chinesische Beerentraube oder Chinesischer Limonenbaum genannt – die oben beschriebenen Maßnahmen zur Therapie der Fettleber unterstützen kann. Wu-Wei-Zi ist eine Heilpflanze der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Beeren der Pflanze enthalten Ligane, die sich angeblich positiv auf eine Fettleber auswirken. Die Heilpflanze ist inzwischen auch in deutschen Apotheken erhältlich. Allerdings gibt es noch keine verlässlichen Studien zu Nutzen und Risiken dieser Behandlung.
Zusammenhang zwischen Gewicht und Cholesterinwerten
Essen Sie nur so viel, wie ihr Körper wirklich braucht. Denn ein Überangebot an Fetten und Fettsäuren führt zur Ausbildung von Fettdepots. Der Körper benötigt diese Fette zur unmittelbaren Energieversorgung nicht. Er verwendet hierzu die Kohlenhydrate aus der Nahrung. Überschüssiges Cholesterin wird beispielsweise in den Arterienwänden abgelagert. Die anderen Fette werden in den Fettdepots eingelagert. Erst bei längerer körperlicher Anstrengung greift der Körper auf diese Fettdepots als Energiequelle zurück. Außerdem enthält Fett einen deutlich höheren Energiegehalt als die anderen Nahrungsbestandteile. Gemessen wird der Energiegehalt in Kilokalorien (kcal) oder Kilojoule (kJ): Soviel enthält ein Gramm Fett 9 kcal (37 kJ) Kohlenhydrat 4 kcal (17 kJ) Eiweiß 4 kcal (17 kJ) Alkohol 7 kcal (30 kJ) Wie lässt sich Übergewicht vermeiden? Prinzipiell gilt: Die Kalorienzufuhr darf den Kalorienverbrauch nicht überschreiten. Der Energiebedarf in Ruhe – auch Grundumsatz genannt – beträgt durchschnittlich 30 Kilokalorien pro Kilogramm und Tag (kcal/kg/Tag) oder 130 Kilojoule pro Kilogramm und Tag (kJ/kg/Tag). Eine Frau, die 60 Kilogramm wiegt, hat also einen Grundumsatz von 1.800 Kilokalorien. Bei körperlicher Anstrengung steigt der Energiebedarf. Er ist außerdem von Alter, Geschlecht, Größe und Aktivität abhängig. Leichte körperliche Aktivität erfordert zusätzlich zirka ein Drittel der Energie des Grundbedarfs. Die Kalorienzufuhr würde also insgesamt 40 kcal/kg/Tag betragen. Für eine Frau mit 60 Kilogramm bedeutet dies eine Kalorienzufuhr von 2.400 Kilokalorien. Stimmt mein Gewicht? Body-Mass-Index und Bauchumfang liefern Anhaltspunkte Ob Sie Übergewicht haben, können Sie anhand des BMI (Body-Mass-Index) feststellen. Er ist ein Maß für die Beurteilung des Körpergewichts und errechnet sich aus Körpergröße in Kilogramm geteilt durch Körpergröße in Quadratmeter. Inzwischen halten viele Mediziner hinsichtlich einer Risikoaussage den Bauchumfang für aussagekräftiger, denn viel Bauchfett gilt als Risikofaktor für Fettstoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Krankheiten und Diabetes, wie diverse Studien der vergangenen Jahre belegt haben. Das Bauchfett produziert viele Entzündungsbotenstoffe, die unter anderem Diabetes mellitus und Arteriosklerose fördern können. Aus diesem Grund gelten üppige Hüften und Oberschenkel – die Birnenform – als weniger bedenklich als ein massiger Bauch, das heißt die Apfelform. Der Bauchumfang von Frauen sollte unter 80 bis 88 Zentimetern liegen, der von Männern zwischen 94 und 102 Zentimetern – je nach Expertenmeinung. Selbst erteilte Essverbote und strikte Diätverordnungen helfen meistens wenig, um eine Überernährung und deren Folgen zu vermeiden. Hilfreicher ist, sich der eigenen Ernährung bewusster zu werden, Lebensgewohnheiten in Frage zu stellen und die allgemeinen Tipps der Ernährungswissenschaftler zu beherzigen.
Ursachen und Risikofaktoren von Fettstoffwechselstörungen
Fettstoffwechselstörungen (Hyperlipoproteinämie) beruhen auf einer Fehlregulation der Fettverwertung – meist spielen dabei die Gene eine Rolle. Die genauen Mechanismen sind noch nicht vollständig geklärt, aber gewisse Umstände, die sich ungünstig auf den Fettstoffwechsel auswirken, sind bekannt. Folgende Faktoren beeinflussen den Fettstoffwechsel: Ernährung, Übergewicht und Rauchen Eine einseitige Ernährung, die vor allem aus tierischen Produkten besteht, die reich an gesättigten Fettsäuren sind, ist ein Risikofaktor für erhöhte Cholesterinwerte. Gesünder sind ungesättigte oder mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die vor allem in pflanzlichen Lebensmitteln enthalten sind. Auch Übergewicht, vor allem bei bauchbetonter Fettverteilung, und Rauchen wirken sich ungünstig auf die Blutfettwerte aus. Gene Fettstoffwechselstörungen werden in den meisten Fällen von den Genen mit verursacht. Man unterscheidet dabei zwei Formen: die heterozygot vererbte, bei der eines von zwei sich entsprechenden Genen defekt ist, und die homozygot vererbte, bei der beide Gene betroffen sind. Letztere kann bereits im Kindesalter zu schweren Folgekrankheiten führen. Krankheiten mit Auswirkung auf den Stoffwechsel Auch bestimmte Krankheiten können Auslöser für Fettstoffwechselstörungen sein, beispielsweise Schilddrüsenunterfunktion, Diabetes mellitus und Magersucht.
Risikofaktoren für Diabetes bei Kindern und Jugendlichen
Hinter einer Diabeteserkrankung können verschiedene Ursachen stecken: Diabetes bei Kindern kann sowohl genetische Ursachen haben, als auch durch eine falsche Ernährung und Umwelteinflüsse begünstigt werden. Viele Risikofaktoren für die Entstehung von Diabetes mellitus bei Kindern sind bekannt. Risikofaktoren für Diabetes Typ 1 bei Kindern sind: Diabetes mellitus in der Familie Zehn bis 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes haben eine positive Familienanamnese – das heißt Verwandte ersten Grades, die ebenfalls unter Diabetes mellitus leiden. Besonders riskant ist es, wenn der Vater bereits Diabetes hat: Die Gefahr, an Diabetes Typ 1 zu erkranken, ist für Kinder mit einem zuckerkranken Vater dreifach höher als für Kinder, bei denen die Mutter an Diabetes mellitus erkrankt ist. Ernährung und der Einfluss auf Diabetes in der Jugend Studien weisen darauf hin, dass zu den möglichen Ursachen für Diabetes ein früher Kontakt mit glutenhaltigem Getreide gehört – diese Nahrungsmittel gelten als Risikofaktoren bei Kindern, die bereits ein genetisches Risiko für Diabetes Typ 1 in sich tragen. Insofern wird dem Stillen ein schützender Effekt zugesprochen, um Diabetes bei Kindern mit genetischem Risiko zu vermeiden. Ob auch der frühe Kontakt mit Kuhmilch zu den Auslösern eines Diabetes Typ 1 gehört, wird weiterhin diskutiert. Eine Studie aus dem Jahr 2014 hat Kuhmilch als Auslöser ausgeschlossen. Zuvor war jedoch in einer kleineren Studie angenommen worden, dass Kuhmilch mitverantwortlich sein könnte. Die endgültigen Ergebnisse stehen noch aus. Unausgeglichene Darmflora kann Diabetes fördern Studien zeigen, dass ein Ungleichgewicht der Darmflora – also wenn zu viele potenziell gesundheitsschädliche und zu wenig nützliche Darmbakterien vorhanden sind – eine Rolle bei der Entstehung von Diabetes Typ 1 spielen kann. Darmbakterien sind auch daran beteiligt, wenn bestimmte Bakterien sich verändern, die dann die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse angreifen und schädigen. So kann sich Diabetes Typ 1 entwickeln. Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 bei Kindern sind: Diabetes in der Familie Leidet ein Elternteil an Diabetes mellitus Typ 2, beträgt das Erkrankungsrisiko für das Kind 25 bis 50 Prozent. Bei der Sonderform MODY-Diabetes (maturity onset Diabetes mellitus in young people), die dominant vererbt wird und Diabetes bei Kindern und Jugendlichen vor dem 25. Lebensjahr auslöst, zählt die genetische Veranlagung zu den wichtigsten Ursachen. Übergewicht als Risiko für Diabetes in der Jugend Übergewicht gilt als eine der wichtigsten Ursachen für die dramatische Zunahme von Diabetes in der Jugend. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass etwa sieben Prozent aller adipösen (stark übergewichtigen) Jugendlichen einen gestörten Glukosestoffwechsel aufweisen und damit ein erhöhtes Risiko haben, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Ethnische Herkunft Innerhalb bestimmter ethnischer Gruppen (Zusammengehörigkeit aufgrund gleicher Kultur und Lebensgewohnheiten) tritt Diabetes Typ 2 bei adipösen Jugendlichen besonders häufig auf. Neben unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten gehören hier möglicherweise auch genetische Faktoren zu den Ursachen. Dies gilt zum Beispiel für Amerikaner afrikanischer Herkunft, Personen mexikanisch-amerikanischer Abstammung und Menschen südasiatischer oder arabischer Herkunft.