Dieser Inhalt benötigt den Adobe Flash Player. Diesen können Sie unter http://www.adobe.com/go/getflashplayer kostenlos herunterladen.
  • Schriftgröße normal
  • Schriftgröße mittel
  • Schriftgröße maximal

Suchergebnisse

129 Ergebnisse gefunden, Seite 12 von 13

Schwangerschaftsbeschwerden – Lippenherpes
Für Lippenherpes kann man in der Schwangerschaft etwas anfälliger sein. Das Ungeborene kann sich während der Schwangerschaft oder bei der Geburt nicht infizieren. Allerdings muss das Baby nach der
Ohrenschmerzen – Behandlung/Therapie
Wenn Ohrenschmerzen (Otalgie) auftreten, sollten Sie immer ein Arzt die Diagnose stellen und eine Therapie empfehlen. Zur Therapie von Ohrenschmerzen eignen sich schmerz- und entzündungshemmende
Rheumatoide Arthritis – Fallbeispiel
Frau M. ist 63 Jahre alt und war bisher nicht ernsthaft erkrankt. Im Herbst bemerkt sie erstmals steife und leicht schmerzende Finger am Morgen. Bewegungen der Hände sind unangenehm und beschwerlich. Kräftiges Händeschütteln ist schmerzhaft. Da die Beschwerden jedoch innerhalb einiger Stunden wieder verschwinden, schenkt sie ihnen keine große Beachtung. Nach ein paar Wochen verschwindet diese Steifigkeit der Finger am Morgen wieder. Erneute Krankheitszeichen Monate später fühlt sich Frau M. zunehmend müde und insgesamt nicht mehr so leistungsfähig, manchmal hat sie das Gefühl leichtes Fieber zu haben, obwohl sie weder eine Erkältung noch Halsschmerzen hat. Erneut bemerkt sie diese Morgensteifigkeit, zusätzlich sind die Grundgelenke der Finger beider Hände angeschwollen, leicht gerötet und schmerzhafter als noch vor ein paar Monaten. Nun sucht sie ihren Hausarzt auf. Ärztliche Untersuchung Der Hausarzt befragt sie ausführlich, untersucht gründlich alle Gelenke, die Haut, den Bauch, Herz und Lunge. Bis auf die geschwollenen Gelenke beider Hände fällt ihm jedoch nichts auf. Bei der Blutabnahme bemerkt er eine leichte Blutarmut und eine erhöhte Blutsenkungsgeschwindigkeit. Der vorsorglich mit untersuchte Rheumafaktor ist positiv. Weitere Laborwerte wie Blutsalze, Harnsäure, die Nieren- und Leberwerte sind normal. Der Verdacht auf eine rheumatoide Arthritis (chronische Polyarthritis, Rheuma) wird immer stärker. Zur Beschwerdelinderung verschreibt er zunächst ein Medikament aus der Klasse der nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR). Zusätzlich vereinbart er einen Termin zum Röntgen der Hände und einen Termin bei einem Rheumatologen. Das Röntgenbild zeigt eine leichte Auflockerung der Knochen im Bereich der Fingergrundgelenke. Der Rheumatologe nimmt noch einmal Blut ab und lässt den Urin analysieren. Die Untersuchungen sind alle negativ. Jedoch wird ein für die rheumatoide Arthritis sehr spezifischer Wert, der Anti-Citrullin-Antikörper, im Blut gefunden, so dass die Diagnose nun sicher ist: Frau M. hat eine rheumatoide Arthritis. Behandlung Da schon Gelenksveränderungen sichtbar sind, entschließt sich der Rheumatologe zu einer medikamentösen Therapie mit Methotrexat. Schon unter der Therapie mit dem NSAR fühlt sich Frau M. deutlich besser und die Schmerzen haben nachgelassen. Zwei Monate nach Einnahme von Methotrexat sind Schmerzen und Schwellungen der Gelenke gänzlich verschwunden. Regelmäßige Vorstellungen bei ihrem Hausarzt und gelegentlich beim Rheumatologen bestätigen den Erfolg der Therapie ohne nennenswerte Nebenwirkungen der Medikamente.
Lippenherpes – Ursachen/Risikofaktoren
Ursache des Lippenherpes ist das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1), mit dem mehr als 90 Prozent der Bevölkerung infiziert sind. Die Erstinfektion mit dem Virus findet häufig schon unbemerkt im Kindesalter statt. Dann kann das Virus Ursache für die sogenannte Mundfäule (Gingivostomatitis herpetica) sein, bei der sich Zahnfleisch und Mundschleimhaut entzünden. Anstecken kann man sich schnell durch jede Art von Kontakt mit dem Herpes-Virus. Niesen, Sprechen oder Küssen sind die Ursachen für eine Übertragung der Herpes-Viren per Tröpfcheninfektion. Sie können aber auch kurze Zeit auf Gegenständen, die ein Erkrankter angefasst hat, überleben und so neue Träger infizieren (Schmierinfektion). Nach der Infektion wandert das Virus die Nervenbahn entlang zu den Nervenknoten. Dort ruht es ein Leben lang. Bei körperlichen und seelischen Belastungen oder wenn das Immunsystem geschwächt ist, wie etwa durch Stress, Übermüdung, Anspannung, Fieber, Infektionen und intensives Sonnenbaden, durch die Monatsblutung oder in der Schwangerschaft kann es wieder aktiviert werden und die Ursache für Lippenherpes sein. Betroffen sind 20 bis 40 Prozent der Virusträger. Das Herpes-simplex-Virus Typ 2 (HSV-2) ist in der Regel Ursache für den sexuell übertragbaren Genitalherpes, aber auch Typ 1-Viren können im Genitalbereich schmerzhafte Hautbläschen verursachen. Umgekehrt kann das HSV-2 auch Lippenherpes hervorrufen. Folgende Faktoren begünstigen Lippenherpes: Ein geschwächtes Immunsystem (beispielsweise aufgrund von Erkältungen oder sonstigen Krankheiten), Stress, Anspannung und psychische Belastungen, Sonneneinstrahlung, Gemütsschwankungen (Trauer, aber auch Freude), Hormonschwankungen (Beginn der Monatsblutung, Schwangerschaft), starkes Ekelgefühl, Klimareize (extreme Hitze oder Kälte), Reizungen der Nervenknoten (zum Beispiel durch Entzündungen oder zahnärztliche Behandlungen) Tipp Vorbeugen kann man Lippenherpes, indem man die oben genannten Auslöser der Krankheit meidet. Zur Stärkung der Abwehrkräfte tragen eine gesunde Ernährung und viel Bewegung an der frischen Luft bei. Auch der Verzicht auf Genussgifte wie Nikotin und Alkohol, wenig Stress und ausreichend Schlaf stärken das Immunsystem. Vermeiden Sie außerdem direkte Sonneneinstrahlung und schützen Sie die gefährdeten Hautpartien mit Sonnenschutzmitteln mit hohem Lichtschutzfaktor.
Die Zeit nach der Geburt
Die ersten Stunden und Tage nach der Geburt sind besonders wichtig für die Beziehung zwischen Mutter und Baby. Am liebsten würde die frisch gebackene Mutter ihr Kind jetzt die ganze Zeit im Arm halten und betrachten. Entscheidend für den Aufbau einer Mutter-Kind-Beziehung ist neben vielen sozialen und psychischen Aspekten das „Bindungshormon“ Oxytocin. Es unterstützt diesen vielschichtigen Prozess auf körperlicher Ebene.Oxytocin wird im Hypothalamus gebildet. Zum einen ist es verantwortlich dafür, dass die Wehen ausgelöst werden und die Milch beim Stillen einschießt. Zum anderen findet es sich auch bei besonders angenehmen Empfindungen wie etwa einem Orgasmus vermehrt im Blut. Bei Tieren soll dieses Hormon den Nestbautrieb fördern und bei Müttern das Bedürfnis, ihrem Kind liebevolle Zuwendung zu schenken. Warum Berührung so wichtig für die Mutter-Kind-Beziehung ist Oxytocin hängt mit der Empfindung von Geborgenheit, Entspannung und einem allgemeinen Wohlgefühl zusammen. Streichelt oder stillt die Mutter ihr Baby, wird das Hormon bei beiden vermehrt ausgeschüttet. Auf diese Weise fördert Oxytocin die Mutter-Kind-Beziehung. Im Übrigen lässt sich das Hormon auch bei Männern nachweisen. Jedoch ist noch nicht genau geklärt, welche Funktionen es bei ihnen im Detail erfüllt. Die bindungsfördernde Wirkung zeigt sich allerdings auch bei Männern.Dennoch haben viele Mütter nach der Geburt mehr oder weniger stark mit dem sogenannten Babyblues – auch als „Heultage“ bezeichnet – zu kämpfen. Auf einmal überkommt sie ein Gemisch aus Verzweiflung, Befürchtungen und dem Gefühl, den Anforderungen und Aufgaben des Mutterseins nicht gewachsen zu sein. Die Frauen sind in dieser Zeit nach der Geburt sehr dünnhäutig, verletzlich und brechen scheinbar ohne Grund in Tränen aus. Dieses Stimmungstief vergeht in der Regel nach ein paar Tagen von selbst wieder. Richtig abnehmen nach der Geburt Ein wichtiges Thema für frisch gebackene Mütter ist, nach der Geburt möglichst schnell wieder abzunehmen. Dies gelingt durch gesunde Ernährung und Sport. Auch Stillen hilft dabei, abzunehmen. Denn stillende Mütter verbrennen täglich 500 Kalorien zusätzlich. Radikaldiäten und Diätpillen sind dagegen nicht der richtige Weg, um nach der Geburt Gewicht zu verlieren. Die Gesundheit des Babys Auch über die Gesundheit ihres Babys machen sich Eltern nach der Geburt besonders viele Gedanken. Ist alles in Ordnung mit meinem Kind? Entwickelt es sich altersgerecht? Beruhigend kann es für Eltern deshalb sein, in der ersten Zeit nach der Geburt die Hebammenhilfe in Anspruch zu nehmen. Außerdem sollten sie mit ihrem Baby zu Vorsorgeuntersuchungen gehen. Denn auch diese bringen Klarheit, ob das Baby gesund ist und sich seinem Alter entsprechend entwickelt.Von gelegentlichen Infekten bleiben auch Säuglinge nicht verschont. Ihr Immunsystem muss sich erst noch aufbauen, um Krankheitserreger abwehren zu können. Häufig geht eine Erkältung bei Babys mit Fieber einher. Im Verlauf des Infekts können sie auch Schnupfen und Husten bekommen. Wenn Eltern bemerken, dass ihr Kind sehr schlapp, mitgenommen und kraftlos ist oder sich ganz anders verhält als gewohnt, sollten sie vorsichtshalber einen Kinderarzt aufsuchen.
Vorbeugung/Sportverletzungen – Gesund Sport treiben
Wenn Sie gesund Sport treiben wollen – und das ist wichtig, um Sportverletzungen zu vermeiden – sollten Sie einige Regeln beachten. Sportanfänger: Langsam und unter Anleitung Wenn Sie Sportanfänger sind, sollten Sie es besser langsam angehen lassen. Beginnen Sie mit drei bis vier Sporteinheiten (dazu zählt auch schnelles Spazierengehen) je 30 bis 40 Minuten pro Woche, das reicht völlig aus. Wenn Sie sich dazu bereit fühlen, steigern Sie einfach schrittweise erst die Trainingsdauer, dann Häufigkeit und Intensität der Sporteinheiten. Wenn Sie eine neue Sportart ausprobieren wollen, sollten Sie sich am besten von einem qualifizierten Trainer anleiten lassen. Denn wer den richtigen Bewegungsablauf beherrscht, kann schnelle Trainingserfolge erzielen – und Verletzungen vorbeugen. Gesundheitscheck beim Arzt Wenn Sie längere Zeit keinen Sport getrieben haben, älter als 35 Jahre sind oder an einer Vorerkrankung leiden, ist es ratsam, vor dem ersten Training zum Arzt zu gehen. Auch bei Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Übergewicht oder Rauchen empfiehlt sich ein Arztbesuch. Der Arzt wird dann einen Rundum-Check durchführen und Sie auf Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems und des Bewegungsapparats untersuchen. Mithilfe der Testergebnisse kann er Ihnen geeignete Sportarten empfehlen und Ihnen sagen, worauf Sie beim Training achten sollten. Überlastung vermeiden Es ist gut, wenn Sie Ihren Körper fordern, jedoch sollten Sie das nur in gesundem Maße tun. Überlasten Sie sich nicht und passen Sie das Training Ihrem persönlichen Leistungsvermögen an. So reduzieren Sie das Risiko für Verletzungen. Wählen Sie beispielsweise beim Laufen ein Tempo, bei dem es Ihnen noch problemlos möglich ist, sich zu unterhalten. Besser ist es, wenn Sie lang und locker statt kurz und heftig trainieren. Sie trainieren richtig, wenn Sie sich nach dem Sport angenehm erschöpft, jedoch nicht völlig geschwächt fühlen.Falls Sie sich nicht sicher sind, wie intensiv Ihr Training sein soll, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Er kann Ihnen zum Beispiel sagen, wie hoch Ihr richtiger Trainingspuls liegt. Folgende Faustregeln können Ihnen einen Richtwert liefern: Bei Männern beträgt die maximale Pulsfrequenz 220 minus Lebensalter. Der Puls der Frauen sollte nicht über 226 minus Lebensalter steigen. Ausreichende Erholungspause Gönnen Sie Ihrem Körper nach sportlicher Belastung eine ausreichende Erholungspause. Denn nur so werden die positiven Auswirkungen des Trainings sichtbar: Während der Ruhephasen passt sich der Körper an die Belastung an, baut Muskeln auf und hat einen höheren Energieverbrauch. Gerade für Sportanfänger ist es daher ratsam, nicht jeden Tag Sport zu treiben. Zwischen den einzelnen Trainingseinheiten braucht der Körper ausreichend sportfreie Ruhetage, um sich regenerieren zu können. Für Untrainierte gilt: Bei Ausdauersport liegt die Mindestpause bei 36 bis 48 Stunden, bei Krafttraining bei 48 bis 72 Stunden. Damit unterschiedliche Muskeln belastet und gestärkt werden, können Sie auch zwischen verschiedenen Sportarten wechseln. Spielen Sie zum Beispiel an einem Tag Volleyball, gehen Sie an einem anderen Tag Joggen oder machen Sie Kraftsport. Kein Sport bei Krankheit Wenn Sie an einer Erkältung, einer Grippe oder einer anderen akuten Erkrankung leiden, sollten Sie auf Sport verzichten. Da eine Krankheit ohnehin schon eine Belastung für den Körper darstellt, kann ein anstrengendes Training Schädigungen des Herzens zur Folge haben. Auch Verletzungen von Gelenken oder Muskeln benötigen genug Zeit zum Ausheilen. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Arzt beraten, wann Sie wieder anfangen können zu trainieren. Im Allgemeinen sollten Sie Schmerzen nie auf die leichte Schulter nehmen, denn sie stellen immer ein Warnsignal des Körpers dar.
Wetterfühligkeit
Kopfschmerzen, Müdigkeit, schlechte Stimmung. Bei Wetterwechsel fühlen sich viele angeschlagen. Woher das kommt und was gegen Wetterfühligkeit hilft. Rund 20 Prozent der Deutschen haben laut einer Studie bei Wetterwechsel starke Gesundheitsbeschwerden. Dabei handelt es sich meist um Menschen mit einer Grunderkrankung wie Rheuma, Asthma, Migräne, Bluthochdruck und anderen Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bei bestimmten Wetterlagen verstärken sich ihre Beschwerden. Vor allem der Wechsel zu Kälte und anhaltende Kälteperioden belasten ihren Organismus. Medizinisch bezeichnet man das als Wetterempfindlichkeit. Wetterfühligkeit ist nicht Wetterempfindlichkeit Daneben gibt es aber die wesentlich häufigere Wetterfühligkeit. Jeder dritte Deutsche fühlt sich belastet, wenn Hoch oder Tief nahen und sich dadurch Luftfeuchtigkeit, Luftdruck und Temperatur ändern. Die meisten haben dann Kopfschmerzen, Kreislaufprobleme, fühlen sich abgeschlagen, nervös, ihre Stimmung ist schlecht. Wie und warum Wetterreize gesunden Menschen etwas ausmachen können, ist noch nicht ganz erforscht. Wissenschaftler diskutieren mehrere Hypothesen, etwa eine Überempfindlichkeit von bestimmten Rezeptoren in der Halsschlagader. Diese sogenannten Barorezeptoren regulieren Herzschlag und Blutdruck, reagieren aber auch auf Luftdruckschwankungen. Abhärten und trainieren hilft gegen Wetterfühligkeit Es gibt jedoch eine ganze Reihe von Maßnahmen, um besser mit den Wetterreizen zurechtzukommen, wenn man keine Vorerkrankung hat. Hier die besten Tipps:Tipp 1:Gehen Sie bei jedem Wetter täglich an die frische Luft. So gewöhnt sich der Körper an wechselnde Temperaturen und das Immunsystem wird trainiert.Tipp 2:Machen Sie Ausdauersport, am besten täglich eine Stunde, mindestens jedoch dreimal pro Woche: flott spazieren gehen, joggen, wandern oder radfahren.Tipp 3:Härten Sie sich ab mit Kneippschen Anwendungen, Sauna und Wechselduschen.Achten Sie auf die richtige Kleidung. Tipp 4:Ziehen Sie sich eher etwas leichter an. Sie sollten sich dabei etwas kühl fühlen, aber nicht frieren. So erkälten Sie sich nicht und die Thermoregulation des Organismus wird trainiert.Tipp 5:Sorgen Sie für einen regelmäßigen Tagesablauf. Dazu gehören die gleiche Aufstehzeit, Essenszeit und Zeit ins Bett zu gehen.Tipp 6:Ausreichender Schlaf ist bei Wetterfühligkeit übrigens ebenfalls wichtig. Zwar ist das Schlafbedürfnis individuell unterschiedlich, mindestens sieben Stunden sollten es jedoch sein.Tipp 7:Regulieren Sie die Raumtemperatur, ideal sind in Wohn- und Arbeitsräumen 20 bis 22 Grad Celsius, im Schlafzimmer 18 Grad Celsius. Überheizte Räume mindern die Anpassungsfähigkeit des Körpers an Temperaturschwankungen.
Medikamente – Hausapotheke
Wer Medikamente im Haus aufbewahrt, der sollte das in einer so genannten Hausapotheke tun. Werden für kleinere oder auch größere Verletzungen oder bei Krankheiten Medikamente benötigt, so ist eine zentrale „Anlaufstelle“ besser als diverse Schubladen, Schränke oder Regale. Wohin mit Medikamenten im Haushalt? Medikamentenschränke gibt es in verschiedenen Ausführungen. Egal für welches Material man sich entscheidet, wichtig ist, dass er abschließbar ist. Medikamente gehören nämlich nicht in die Hände von Kindern oder möglicherweise geistig verwirrten Personen. Als Orte für eine Hausapotheke eignen sich zum Beispiel der Flur oder das Schlafzimmer. In jedem Fall sollte es sich um einen kühlen und trockenen Raum handeln, da in diesem Klima Medikamente am längsten haltbar bleiben. Aus diesem Grund scheidet das Badezimmer aus. Was gehört in die Hausapotheke? Eine Hausapotheke sollte gut durchorganisiert sein, damit sie nicht zur „Medikamentenmüllhalde" verkommt. Neben den persönlichen Medikamenten, die der Arzt verschrieben hat oder man selbst gekauft hat, weil man sie gelegentlich braucht, sollte sie auch Mittel zur Versorgung von Verletzungen (Sportverletzungen, Schnittwunden et cetera) oder solche gegen Unwohlsein wie Übelkeit oder Erkältungen enthalten. Bei der Zusammenstellung Ihrer Hausapotheke sollten Sie sich in Ihrer Apotheke beraten lassen. Eine Check-Liste mit den notwendigsten Medikamenten finden Sie hier: Medikamente richtig aufbewahren Medikamente sollten in der Originalverpackung mit Beipackzettel aufbewahrt werden. Alle notwendigen Informationen über das entsprechende Medikament kann man dort nachlesen. Nur so ist garantiert, dass die Anwendung korrekt erfolgt. Und nur richtig angewendete Medikamente können auch richtig wirken. Auf der Verpackung von Medikamenten sollte direkt beim Öffnen das Tagesdatum notiert werden. So kann die Hausapotheke mit wenigen Blicken daraufhin kontrolliert werden, was aussortiert werden muss. Abgelaufene oder bereits vor längerer Zeit angebrochene Medikamente sollten nicht mehr benutzt werden, da chemische Prozesse die Inhaltsstoffe verändern. Die Arzneimittel wirken einige Zeit nach dem Öffnen nicht mehr oder können sogar schädlich sein. Bei Salben beispielsweise beträgt die sogenannte Aufbrauchfrist nur wenige Wochen bis etwa sechs Monate. Die Dauer der Aufbrauchfrist hängt vom Arzneistoff, der Arzneiform, Konservierung und Lagerung des Arzneimittels ab.   In jedem Fall sollte einmal jährlich der Inhalt der Hausapotheke überprüft werden. Abgelaufene Arzneimittel, verstaubtes Verbandsmaterial, eingetrocknete Salben oder angerostete Scheren haben nichts darin zu suchen.
Mittelohrentzündung – Behandlung
Eine akute Mittelohrentzündung (Otitis media acuta) heilt meist nach einigen Tagen von alleine folgenlos aus. In diesen Fällen wäre prinzipiell keine Behandlung nötig. Häufig wird jedoch geraten – gerade bei Kindern – die Symptome mithilfe bestimmter Therapiemaßnahmen zu lindern. Schmerzhemmende und fiebersenkende Mittel Eine Mittelohrentzündung verursacht oft starke Schmerzen. Dann können schmerzlindernde Mittel helfen. Eventuell kann es auch sinnvoll sein, das Fieber zu senken. Dazu eignen sich beispielsweise Medikamente, die Ibuprofen oder Paracetamol enthalten. Beide Mittel wirken schmerzlindernd und fiebersenkend. Sie können als Tabletten, bei Kindern aber auch gut als Zäpfchen verabreicht werden. Vorsicht mit Acetylsalicylsäure bei Kindern Ein weiterer Wirkstoff, der Schmerzen lindert und Fieber senkt, ist Acetylsalicylsäure. Bei fiebernden Kindern sollte Acetylsalicylsäure jedoch keinesfalls eingesetzt werden. Denn sie kann in Verbindung mit einer Viruserkrankung zum sogenannten Reye-Syndrom führen. Das ist eine sehr seltene, aber auch sehr gefährliche Erkrankung, bei der Gehirn und Leber massiv geschädigt werden können. Abschwellende Nasentropfen Wenn die Mittelohrentzündung infolge einer Erkältung aufgetreten ist, können abschwellende Nasentropfen oder -sprays Erleichterung verschaffen. Sie sorgen dafür, dass die Nase frei ist. So kann das Mittelohr über die Eustachische Röhre wieder besser belüftet werden. Es gibt jedoch keine Studien, die belegen, dass die Nasentropfen die Heilung unterstützen. Abschwellende Nasentropfen nur kurzfristig anwenden Abschwellende Nasentropfen sollten nur kurzfristig – nicht länger als fünf bis sieben Tage – angewendet werden. Sonst kann sich der Körper an den Gebrauch gewöhnen und die Schleimhäute schwellen ohne ihre Hilfe nicht mehr ab. Antibiotika Vor- und Nachteile des Einsatzes von Antibiotika bei einer Mittelohrentzündung sollten gut gegeneinander abgewogen werden. Meist heilt die Erkrankung auch ohne die Medikamente, die Bakterien abtöten, folgenlos aus. Auch die Erkrankungsdauer kann in den meisten Fällen nur unbedeutend verkürzt werden, schwere Verläufe treten unter Antibiotika genauso häufig auf wie ohne die Mittel. Darüber hinaus besteht die Gefahr von Resistenzbildungen bei den Bakterien, wenn zu häufig Antibiotika eingesetzt werden. Bei einer unkompliziert verlaufenden Mittelohrentzündung wiegen daher die Nachteile einer Antibiotikabehandlung – beispielsweise Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen oder Durchfall – meist schwerer als ihr Nutzen. Wenn sich die Symptome allerdings innerhalb von 48 Stunden nicht bessern, bei sehr kleinen Kindern oder bei einer Begleit- oder Grunderkrankung, sollte über eine Gabe von Antibiotika nachgedacht werden. Ohrentropfen und Parazentese nicht empfohlen Ohrentropfen sind bei einer Mittelohrentzündung nicht sinnvoll. Denn solange das Trommelfell intakt ist, können die Tropfen nicht ins Mittelohr gelangen und dort auch nicht wirken. Außerdem können sie den ärztlichen Blick auf das Trommelfell erschweren und bei Rissen im Trommelfell sogar dazu beitragen, dass weitere Keime in das Mittelohr gelangen. Bei der sogenannten Parazentese wird ein kleiner Schnitt im Trommelfell gesetzt. Die Flüssigkeit, die sich dahinter befindet, kann dann in den Gehörgang abfließen. Da eine Parazentese jedoch die Erkrankungsdauer nicht verkürzen kann, sie zum Teil sogar verlängert, wird bei unkompliziert verlaufenden Mittelohrentzündungen davon abgeraten. Treten jedoch Komplikationen auf, kann es sinnvoll sein, einen Trommelfellschnitt zu setzen.
Diabetes mellitus – Infektionen
Bei Diabetikern ist das Immunsystem geschwächt. Infekte und Entzündungen finden sich bei Diabeteskranken daher häufiger als bei Gesunden. Diabetes begünstigt nicht nur Schnupfen und grippale Infekte … Vor allem bei schlechter Blutzuckereinstellung erkranken Diabetiker leichter an Erkältungen.. Sie können Ihre Infektabwehr zum Beispiel durch reichlich vitaminreiches Obst und Gemüse, regelmäßige Saunabesuche und ausreichend Schlaf stärken. Aber nicht nur banale Infekte machen Diabetikern vermehrt zu schaffen, auch schwerwiegende Infekte sind bei Diabetes häufiger. Lassen Sie sich daher auch jedes Jahr gegen Grippe (Influenza) impfen, denn diese Viruserkrankung kann bei abwehrschwachen Patienten einen schweren Verlauf nehmen. Auch die Impfung gegen Pneumokokken (einen häufigen Erreger von Lungenentzündungen) wird vom Robert-Koch-Institut bei Diabetes mellitus empfohlen. Wunden heilen bei Diabetes schlechter Auch die Wundheilung ist bei Diabetes gestört: Wunden heilen deutlich langsamer ab und es kommt leichter zu chronischen Wunden. Daher sollten Sie als Diabetiker besonders auf Wunden und Wundinfektionen achten und diese fachgerecht behandeln (lassen). Chronische Wunden, besonders an den Füßen, sollten von einem Diabetes-Spezialisten behandelt werden. Diese diabetischen Geschwüre (Ulcera) benötigen viel Wissen und Geduld für die Abheilung. Eventuell ist auch eine chirurgische Säuberung der Wunde notwendig. Manchmal sind solche offenen Stellen auch mit Problemkeimen besiedelt, so dass ein Abstrich gemacht werden muss, um den Keim im Labor zu identifizieren. Auch, wenn der Gedanke zunächst gewöhnungsbedürftig ist: Sehr gute Erfolge bei nicht heilenden Wunden werden durch die biochirugische Behandlung, das heißt, die Behandlung mit sterilen Fliegenmaden, erzielt. Diese entfernen alle abgestorbenen und infizierten Gewebereste und lassen eine saubere Wunde zurück, die dann vom Grund her heilen kann. Zahnfleischentzündungen sind häufiger bei Menschen mit Diabetes Diabetes mellitus ist, neben Rauchen, der Hauptrisikofaktor für Zahnfleischentzündungen (Parodontitis) – vor allem bei schlechter Blutzuckereinstellung. Durch die diabetische Angiopathie, eine gestörte Funktion der Blutgefäße, wird das Zahnfleisch schlechter mit Sauerstoff versorgt und durch das geschwächte Immunsystem sind Infektionen und Entzündungen häufiger. Zusätzlich wirkt eine Zahnfleischentzündung auf den Blutzucker: Bei einer schweren Parodontitis nimmt die Insulinempfindlichkeit ab und es kommt zu erhöhten Zuckerwerten im Blut. Achten Sie aus diesem Grund auf eine gute Zahnpflege, besonders wenn Sie rauchen, und nehmen Sie auch die Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt regelmäßig wahr. Ergänzend ist gegebenenfalls eine professionelle Zahnreinigung zu empfehlen. Fußpilz ist beim diabetischen Fuß gefährlich Für Diabetiker stellt Fußpilz eine besondere Gefahr dar: Wird er nicht rechtzeitig erkannt und behandelt, kann er bakteriellen Infektionen den Weg bereiten. Beim sogenannten diabetischen Fuß ist die Empfindung und/oder die Durchblutung des Fußes gestört, so dass Bakterien, die durch die nicht intakte Haut beim Fußpilz in den Körper gelangen, leicht eine Infektion hervorrufen. Da Sie als Diabetiker besonders anfällig für Pilzerkrankungen sind, sollten Sie regelmäßig und gründlich Ihre Füße und die Zehenzwischenräume untersuchen. Sollten Sie einen Fußpilz bei sich bemerken, beginnen Sie direkt die Behandlung mit sogenannten Antimykotika (Mittel zur Bekämpfung von Pilzen) aus der Apotheke. Bereits bei ersten Anzeichen einer Infektion sollten Sie unbedingt den Arzt aufsuchen. Infekte der Harnwege sind bei Frauen mit Diabetes häufiger Diabetikerinnen sind etwa 1,8-mal öfter von Harnwegsinfekten betroffen als Nicht-Diabetikerinnen. Die Häufigkeit von Infekten der Harnwege scheint bei Diabetes mit der Dauer der Erkrankung zuzunehmen. Bei hohen Blutzuckerwerten geht auch Zucker in den Urin über, der das Wachstum von Bakterien begünstigt. Sie können einer Harnwegsinfektion vorbeugen, indem Sie hohe Blutzuckerspiegel senken, ausreichend trinken (mindestens zwei Liter pro Tag), regelmäßig die Blase entleeren (vor allem nach dem Geschlechtsverkehr oder einem Schwimmbadbesuch) und eine regelmäßige Intimhygiene betreiben, wobei Sie auf parfümierte oder mit Alkohol versetzte Produkte verzichten und ein pH-neutrales oder leicht saures Waschgel verwenden sollten.